Villa Poiret – Ikone der Moderne vor den Toren von Paris

Preis
4.000.000 €
Wohn­fläche
800 m²
Grund­stücks­fläche
52000 m²
Provision
provisionsfrei für den Käufer
Es gibt Häuser, die man kauft. Und es gibt Häuser, die man übernimmt. Die Villa Poiret gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.
Hoch über dem Tal der Seine gelegen, rund 40 Kilometer westlich von Paris, zählt sie zu den bedeutendsten privaten Wohnhäusern der europäischen Moderne. Entworfen wurde sie Anfang der 1920er-Jahre von dem visionären Architekten Robert Mallet-Stevens für den legendären Modeschöpfer Paul Poiret. Gemeinsam mit der Villa Noailles und der Villa Cavrois gehört sie zu den drei großen Villen, die Mallet-Stevens in Frankreich realisierte. Heute ist sie die einzige dieser Ikonen, die sich noch in privater Hand befindet.
Schon die Anfahrt vermittelt eine Ahnung dessen, was einen erwartet. Hinter dem Eingangstor öffnet sich ein über fünf Hektar großes Anwesen, eingebettet in die sanften Hügel des Vexin Français. Am Ende einer von niedrigen weißen Mauern gefassten Zufahrt erscheint die Villa wie eine monumentale Skulptur in der Landschaft. Strahlend weiß, kompromisslos geo...
Es gibt Häuser, die man kauft. Und es gibt Häuser, die man übernimmt. Die Villa Poiret gehört zweifellos zur zweiten Kategorie.
Hoch über dem Tal der Seine gelegen, rund 40 Kilometer westlich von Paris, zählt sie zu den bedeutendsten privaten Wohnhäusern der europäischen Moderne. Entworfen wurde sie Anfang der 1920er-Jahre von dem visionären Architekten Robert Mallet-Stevens für den legendären Modeschöpfer Paul Poiret. Gemeinsam mit der Villa Noailles und der Villa Cavrois gehört sie zu den drei großen Villen, die Mallet-Stevens in Frankreich realisierte. Heute ist sie die einzige dieser Ikonen, die sich noch in privater Hand befindet.
Schon die Anfahrt vermittelt eine Ahnung dessen, was einen erwartet. Hinter dem Eingangstor öffnet sich ein über fünf Hektar großes Anwesen, eingebettet in die sanften Hügel des Vexin Français. Am Ende einer von niedrigen weißen Mauern gefassten Zufahrt erscheint die Villa wie eine monumentale Skulptur in der Landschaft. Strahlend weiß, kompromisslos geometrisch und von einer Radikalität, die auch hundert Jahre nach ihrer Entstehung nichts von ihrer Kraft verloren hat.
Mallet-Stevens entwarf hier kein klassisches Landhaus, sondern eine Architekturvision. Inspiriert vom Kubismus komponierte er ein Gebäude aus klaren Volumen, Zylindern, Terrassen, Patios und riesigen Fensterflächen. Licht, Raum und Landschaft werden zu gleichwertigen Bestandteilen der Architektur. Innen und Außen gehen nahtlos ineinander über. Fast jeder Raum öffnet sich zu einer Terrasse oder einem Patio und lenkt den Blick immer wieder auf die umgebende Natur und die Weite des Seine-Tals.
Die denkmalgeschützte Villa verfügt über rund 800 Quadratmeter Wohnfläche und wird von mehr als 1.000 Quadratmetern Terrassenflächen umgeben. Herzstück ist das spektakuläre Wohnzimmer mit einer Raumhöhe von über sieben Metern und raumhohen Stahlfenstern, die den Blick über die Landschaft freigeben. Mehrere Salons, Esszimmer, Arbeitsräume und insgesamt sechs Schlafzimmer verteilen sich auf die verschiedenen Flügel des Hauses. Charakteristisch sind die großzügigen Proportionen, die langen Sichtachsen und die bis heute erstaunlich moderne Raumorganisation.
Über den Wohnräumen erhebt sich eine Folge weitläufiger Dachterrassen, die dem Gebäude seinen beinahe schiffsartigen Charakter verleihen. Den Höhepunkt bildet die Aussichtsplattform auf dem Dach. Von hier reicht der Blick bei klarer Sicht bis nach Paris. Am Horizont lassen sich der Eiffelturm, Sacré-Cœur und die Basilika Saint-Denis erkennen.
Ergänzt wird das Ensemble durch ein separates, ebenfalls von der Architektur der Villa inspiriertes Hausmeisterhaus mit eigenem Wohnbereich und Dachterrassen. Die parkähnlichen Grundstücke umfassen offene Wiesenflächen, Waldbereiche, einen Obstgarten sowie einen renovierungsbedürftigen Pool. Architektur und Landschaft bilden dabei ein untrennbares Ganzes – ganz im Sinne der ursprünglichen Idee Mallet-Stevens'.
Die Geschichte der Villa ist ebenso außergewöhnlich wie ihre Architektur. Nach dem finanziellen Niedergang Paul Poirets blieb das Gebäude zunächst unvollendet, bevor es später von der Schauspielerin Elvire Popesco übernommen und fertiggestellt wurde. Nach Jahrzehnten wechselvoller Geschichte wurde die Villa schließlich anhand historischer Pläne umfassend restauriert und in ihren ursprünglichen Geist zurückgeführt.
Heute präsentiert sich die Villa Poiret als seltene Gelegenheit, eines der bedeutendsten privaten Architekturdenkmäler des 20. Jahrhunderts zu erwerben. Ein Haus für Sammler, Mäzene und Liebhaber außergewöhnlicher Architektur – nur wenige Minuten von Paris entfernt und doch in einer Welt für sich.

Die Villa liegt im Département Yvelines innerhalb des Regionalen Naturparks Vexin Français. Paris ist über die Autobahnen A13 und A14 in rund 40 Minuten erreichbar, La Défense in etwa 30 Minuten. Versailles, Saint-Germain-en-Laye und mehrere Golfplätze befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Trotz der Nähe zur Hauptstadt vermittelt das Anwesen eine außergewöhnliche Ruhe und Abgeschiedenheit.

- Ikonische Villa von Robert Mallet-Stevens
- Denkmalgeschütztes Architekturensemble
- Über 5 Hektar Grundstück
- Ca. 800 m² Wohnfläche
- Mehr als 1.000 m² Terrassen- und Patioflächen
- Spektakuläres Wohnzimmer mit über 7 m Raumhöhe
- Sechs Schlafzimmer
- Mehrere Salons, Esszimmer und Arbeitsräume
- Dachterrassen mit Panoramablick bis nach Paris
- Separates Hausmeisterhaus
- Obstgarten und Waldflächen
- Poolanlage mit Renovierungspotenzial
- Nur ca. 40 Minuten von Paris entfernt
- Einziges großes Mallet-Stevens-Wohnhaus in privater Hand